Markus Hohlstein, Glaskünstler in Dudweiler

Markus Hohlstein wurde am 10. Dez. 1965 in Dudweiler geboren. Hier lebt er und hier hat er auch seine Werkstatt, in der er während seiner Freizeit imposante Kunstwerke aus Glas herstellt. Er fügt seine Installationen aus tausenden von Glasscherben zusammen, wobei diese nicht verklebt werden, sondern alleine durch ihre Anordnung und ihr Gewicht zusammen halten. So können dann durchaus Werke entstehen, die eine Tonne und mehr wiegen. Hohlstein ist gelernter Schlosser und hat die Liebe zur Glaskunst entdeckt, als er vierzig wurde. Er war damals als Hausmeister tätig und musste eine große Menge Fensterglas entsorgen. Die Reflexionen des Sonnenlichts haben ihn  so stark beeindruckt, dass er sich immer mehr mit Glas und seiner Lichtbrechung beschäftigte und anfing damit zu experimentieren und künstlerisch umzusetzen. Er ist ein Autodidakt, der sich alles durch ständiges Probieren, das auch von vielen Misserfolgen begleitet wurde, selbst beigebracht hat. Das Wichtigste bei seiner Kunst, ist das Licht. Deswegen kommt zu dem Licht, das von außen scheint, in vielen Fällen auch noch eine Beleuchtung in das Innere seiner Kunstwerke. Diese kann man inzwischen an vielen Stellen im Saarland bewundern.

 

Seit 2013 strahlt in der Weihnachtszeit auf dem Dach des Saarbrücker Schlosses sein Weihnachtsstern der mit Solarstrom beleuchtet wird. Das Abbild der Erde ist eine Glasskulptur, die seit 2014 in der Kath. Kirche St. Hubertus in Jägersfreude die Kirchenbesucher erfreut. Sie hat ein Gesamtgewicht von 1400 kg und besteht aus mehr als zehntausend Glasteilen. Sein Glasherz in Blau leuchtet während des Max-Ophüls-Festivals immer an verschiedenen Stellen in Saarbrücken (z.B. Saarbrücker Schloss, Saarbrücker Rathaus, Finanzministerium, Handwerkskammer).

 

Obwohl er im Saarland inzwischen schon einen hohen Bekanntheitsgrad erworben hat, ist Markus Hohlstein bescheiden geblieben. Seine Kunst ist sein Hobby, Geld will er damit nicht verdienen. Wenn er doch einmal Gelder oder Spenden bekommt, gibt er das sofort an eine gemeinnützige Organisation weiter.